Protest gegen Waffenlieferungen an Israel

Protest gegen Unterstützung für Israel

Etwa 700 Menschen forderten vor dem Bundeskanzleramt in Berlin unter anderem ein Ende der deutschen Waffenlieferungen für Israel.

Am 15. Februar protestierten rund 700 Menschen vor dem Bundeskanzleramt. Sie lehnten die deutsche Unterstützung für Israels Krieg gegen Palästina ab.

Die Veranstalter des Protests traten unter dem Motto »Gerechter Frieden in Palästina und Israel« auf. Zu ihnen zählten Amnesty International, die Humanistische Union, Terre des Hommes, Care und Oxfam.

Die Organisationen fordern einen sofortigen, umfassenden Waffenstillstand. Sie wollen den Schutz der Zivilbevölkerung in Gaza. Sie fordern die Freilassung unrechtmäßig inhaftierter Personen in Palästina und Israel. Außerdem verlangen sie ein Ende der illegalen Besatzung. Sie fordern den Stopp des völkerrechtswidrigen Siedlungsbaus und der Vertreibung der Palästinenser im Westjordanland.

Michael Barenboim, Konzertmeister des West-Eastern Divan Orchestra, sprach auf der Kundgebung. Er sagte: »Deutschland unterstützt die Auslöschung und Zerstörung des palästinensischen Volkes, wenn es weiter Waffen an Israel liefert

Am Samstag organisierten Demonstranten in Köln und Nürnberg weitere Kundgebungen. Sie reagierten auf den bundesweiten Aufruf.

Im Oktober 2024 mobilisierte ein zivilgesellschaftliches Bündnis mehrere Tausend Menschen in Berlin. Die Demonstranten forderten einen sofortigen Waffenstillstand im Nahen Osten.

Aktuell schweigen die Waffen im Nahen Osten. Die Konfliktparteien tauschen Geiseln und Gefangene aus. Es bleibt unklar, ob bald neue Kämpfe ausbrechen.

Im Jahr 2024 starteten die Organisationen eine Petition. Sie sammeln weiterhin Unterschriften zur Unterstützung ihrer Forderungen.

Sozialismus von unten in Berlin lädt zur Diskussion des jüngsten Vorstoßes von US-Präsident Donald Trump ein. Trump will die Menschen aus dem Gaza-Streifen vertreiben. Er will den Gaza-Streifen unter US-Kontrolle stellen.


Titelbild: Svu